Stand: 25.10.2026
E-Mail: hello@telaro.ai
Hinweis: Diese AGB sind in der jeweils gültigen Fassung Vertragsgrundlage zwischen Telaro.ai („Anbieter", „wir"; rechtlich getragen durch die My Online Concept GmbH, FN 581251g, LG St. Pölten — vollständige Anschrift siehe Impressum) und dem Vertragspartner („Kunde", „Sie"). Ergänzende Bedingungen für Vertriebspartner („Reseller") finden Sie in Abschnitt 16.
Diese AGB gelten für sämtliche Verträge zwischen Telaro.ai und ihren Kunden über die Nutzung der unter telaro.ai bereitgestellten KI-Telefonie-Plattform („Telaro", „Plattform") sowie für sämtliche damit verbundenen Leistungen. Abweichende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nur, sofern wir diesen ausdrücklich schriftlich zugestimmt haben.
Die Plattform richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 1 UGB bzw. § 14 BGB sowie an juristische Personen des öffentlichen Rechts. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern ist ausgeschlossen.
Gegenstand des Vertrags ist die zeitlich befristete Einräumung des Rechts, die Plattform im Rahmen des vom Kunden gewählten Tarifs (Solo, Team, Scale oder Reseller) zu nutzen. Konkret umfasst dies:
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem im Bestellprozess gewählten Tarif sowie aus der jeweils aktuellen Leistungsbeschreibung auf telaro.ai/preise.
Die Darstellung der Plattform und Tarife auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Bestellung. Der Vertrag kommt zustande, indem der Kunde einen Tarif im Self-Service-Portal auswählt, die Bestellung über den Zahlungs-Dienstleister Stripe abschließt und der Anbieter den Zugang zur Plattform freischaltet — im Regelfall unmittelbar nach Zahlungseingang.
Mit Abschluss der Bestellung bestätigt der Kunde, diese AGB sowie die Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert zu haben.
Sämtliche auf der Website angegebenen Preise verstehen sich, sofern nicht anders ausgewiesen, in Euro netto zzgl. der jeweils geltenden Umsatzsteuer.
Für die Reseller-Lizenz sowie für ausgewählte Tarife gewähren wir, soweit auf der jeweiligen Bestellseite ausdrücklich ausgelobt, eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie. Die Garantie endet vorzeitig, wenn der Kunde aktiv kommerzielle Provisionen über die Plattform vereinnahmt oder die Plattform bereits gegenüber Endkunden produktiv eingesetzt hat. Die Rückerstattung erfolgt über das ursprünglich verwendete Zahlungsmittel.
Ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht aufgrund der B2B-Ausrichtung der Plattform nicht.
Der Kunde verpflichtet sich, die Plattform ausschließlich gesetzeskonform zu nutzen. Insbesondere:
Der Kunde stellt den Anbieter von allen Ansprüchen Dritter frei, die aus einer schuldhaft unrichtigen Nutzung der Plattform durch den Kunden resultieren.
Der Kunde ist allein verantwortlich für die in die Plattform eingestellten Inhalte (insbesondere Prompts, Wissensdokumente, Begrüßungstexte). Er versichert, dass er an diesen Inhalten über die erforderlichen Rechte verfügt und sie keine Rechte Dritter verletzen.
Die Plattform nutzt generative KI-Modelle. Die Antworten der KI-Sprachagenten können trotz sorgfältiger Konfiguration ungenau, unvollständig oder unerwartet sein. Eine Gewähr für die inhaltliche Richtigkeit einzelner KI-Antworten kann nicht übernommen werden. Der Kunde verpflichtet sich, kritische Geschäftsprozesse durch geeignete menschliche Kontrolle abzusichern.
Soweit im Rahmen der Nutzung der Plattform personenbezogene Daten der Endnutzer verarbeitet werden, ist der Kunde Verantwortlicher im Sinne des Art. 4 Abs. 7 DSGVO; der Anbieter agiert als Auftragsverarbeiter im Sinne des Art. 28 DSGVO. Eine entsprechende Auftragsverarbeitungs-Vereinbarung (AVV) wird im Dashboard bereitgestellt bzw. auf Anfrage in Textform übermittelt. Im Übrigen gilt die separate Datenschutzerklärung.
Zur Bereitstellung der Plattform setzt der Anbieter sorgfältig ausgewählte Subdienstleister für Telefonie-Infrastruktur, Sprach-KI, Authentifizierung, Zahlungsabwicklung, E-Mail-Versand und Hosting ein. Die jeweils aktuelle namentliche Auflistung dieser Subdienstleister ist Bestandteil der Auftragsverarbeitungs-Vereinbarung (AVV), die im Dashboard verbindlich abgeschlossen wird, sowie der Datenschutzerklärung. Ausfälle dieser Dienste können sich auf die Verfügbarkeit der Plattform auswirken; der Anbieter haftet hierfür nur im Rahmen von Abschnitt 13.
Sämtliche Rechte an der Plattform, ihren Inhalten, Markenzeichen, Designs, Quellcodes und Dokumentationen stehen ausschließlich dem Anbieter bzw. seinen Lizenzgebern zu. Der Kunde erhält ein nicht-ausschließliches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für die Dauer des Vertrags. An vom Kunden eingestellten Inhalten räumt der Kunde dem Anbieter ein einfaches, nicht-übertragbares Recht zur Nutzung im Rahmen der Leistungserbringung ein.
Wir haften für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit unbeschränkt sowie zwingend nach Produkthaftungsgesetz. Bei leichter Fahrlässigkeit haften wir nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (sog. Kardinalpflichten) und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden — höchstens jedoch auf die vom Kunden in den zwölf Monaten vor dem schadenauslösenden Ereignis tatsächlich entrichteten Nettogebühren.
Eine Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden, Folgeschäden, Datenverluste und entgangene Provisionen ist bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Der Anbieter haftet ferner nicht für Schäden, die aus einer fehlerhaften Konfiguration der Plattform durch den Kunden, einer missbräuchlichen Nutzung durch Dritte mit den Zugangsdaten des Kunden oder aus Ausfällen der unter Abschnitt 11 genannten Subdienstleister resultieren.
Der Kunde ist verpflichtet, beim Einsatz der KI-Sprachagenten die rechtlichen Informationspflichten gegenüber den Endnutzern einzuhalten, insbesondere die Transparenzpflichten nach Art. 50 der EU-KI-Verordnung. Bei Demo-Agenten, die der Anbieter im Rahmen seines eigenen Marketings (telaro.ai) oder ein Reseller im Rahmen seiner Vertriebstätigkeit betreibt, erfolgt ein automatischer Disclosure-Hinweis zu Beginn jedes Gesprächs.
Dieser Abschnitt gilt ergänzend für Kunden, die eine Reseller-Lizenz erworben haben. Bei Widersprüchen zwischen Abschnitt 16 und den vorstehenden Bestimmungen geht Abschnitt 16 für die Reseller-Tätigkeit vor.
Mit Erwerb der Reseller-Lizenz (derzeit EUR 397,— netto zzgl. 20 % USt., einmalig) erhält der Reseller das Recht, im eigenen Namen Telaro-Lösungen an Endkunden zu vermitteln, eigene Demo-Agenten zu erstellen und an der Provisionsstruktur teilzunehmen. Es entsteht kein Arbeits-, Handelsvertreter- oder Franchise-Verhältnis. Der Reseller ist selbstständiger Unternehmer und trägt das wirtschaftliche Risiko seiner Tätigkeit eigenständig.
Der Reseller erhält folgende Provisionen auf den Netto-Umsatz, den von ihm vermittelte oder ihm in der Struktur zugeordnete Endkunden mit dem Anbieter erzielen:
Provisionen entstehen erst, sobald der Endkunde die jeweilige Rechnung vollständig bezahlt hat. Storno-, Widerrufs- oder Rückbuchungsfälle führen zur Rückbelastung der bereits gutgeschriebenen Provision. Setup-Gebühren, einmalige Einrichtungspauschalen, durchgereichte Telefonie-Verbindungsentgelte sowie etwaige USt-Anteile sind nicht provisionspflichtig, soweit nicht ausdrücklich abweichend ausgewiesen.
Provisionen werden monatlich im Reseller-Dashboard ausgewiesen. Die Auszahlung erfolgt gegen ordnungsgemäße Rechnung des Resellers an den Anbieter (siehe Impressum), frühestens am Folgemonatsersten nach Zahlungseingang des Endkunden. Eine Mindestauszahlungsgrenze sowie die konkreten Auszahlungsmodalitäten ergeben sich aus den im Reseller-Dashboard hinterlegten Bedingungen.
Die Zuordnung neuer Reseller in der Struktur erfolgt ausschließlich über den persönlichen Empfehlungslink. Ein nachträglicher Wechsel der Upline ist ausgeschlossen, sofern nicht beide betroffenen Reseller sowie der Anbieter ausdrücklich zustimmen. Selbst-Empfehlungen sind ausgeschlossen.
Reseller können im Rahmen ihrer Lizenz eigene Demo-Agenten erstellen. Diese sind ausschließlich zu Präsentations- und Akquisezwecken bestimmt und dürfen nicht als produktiver Telefon-Service eingesetzt werden. Eine produktive Nutzung erfordert den Abschluss eines regulären Endkunden-Tarifs.
Beide Parteien können die Reseller-Beziehung mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende ordentlich kündigen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund — insbesondere bei nachhaltigem Verstoß gegen Abschnitt 16.5 oder gegen geltendes Recht — bleibt unberührt. Mit Beendigung der Reseller-Beziehung endet das Recht zur Vermittlung und Eigenwerbung. Provisionsansprüche aus bereits vermittelten und bezahlten Endkunden- Rechnungen bleiben, soweit bereits entstanden, unberührt.
Der Reseller ist für die ordnungsgemäße Versteuerung seiner Provisionen sowie für die Anmeldung etwaiger Gewerbe-, Sozialversicherungs- und Umsatzsteuer-Pflichten selbst verantwortlich. Der Anbieter übernimmt keine Steuerberatung und keine Haftung für aus der Reseller-Tätigkeit resultierende Steuer- oder Sozialversicherungsforderungen.
Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Wesentliche Änderungen werden dem Kunden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail oder im Dashboard angekündigt. Widerspricht der Kunde der Änderung nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Mitteilung in Textform, gelten die geänderten AGB als angenommen. Auf diese Rechtsfolge wird der Kunde in der Änderungsmitteilung gesondert hingewiesen. Widerspricht der Kunde fristgerecht, kann der Anbieter den Vertrag zum Wirksamkeitsdatum der Änderung außerordentlich kündigen.
Beide Parteien verpflichten sich, alle als vertraulich gekennzeichneten oder ihrer Natur nach vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei nur zur Vertragserfüllung zu verwenden und Dritten nicht zugänglich zu machen. Diese Verpflichtung besteht über das Vertragsende hinaus für drei Jahre fort. Ausnahmen gelten für allgemein bekannte Informationen, für gesetzliche Offenlegungspflichten sowie für Subunternehmer im Rahmen der Leistungserbringung.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine wirksame Regelung als vereinbart, die dem mit der unwirksamen Bestimmung verfolgten Zweck am nächsten kommt.
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts und der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist — soweit gesetzlich zulässig — das sachlich zuständige Gericht am Sitz des Anbieters (Landesgericht St. Pölten).
Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen der Textform; dies gilt auch für die Aufhebung dieses Textformerfordernisses. Der Kunde ist nicht berechtigt, Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Anbieters auf Dritte zu übertragen.